concepts of doing 2022 klausenhof flyer


concepts of doing - Festival Zeitgenössische Musik
Herrischried

1. und 2. Juli 2022
Beginn 19.30 Uhr

1992-2022 >>> 30th JUBILEE of concepts of doing

YASMINE AZAIEZ (GB/TUN) Violine
PATRICK CROSSLAND (USA) Posaune
CAMILLE EMAILLE (F) Perkussion
EDIVALDO ERNESTO (MOZ/D) Tanz
ALEXANDER FRANGENHEIM (D) Kontrabass
NINA GARCIA (F) e-Gitarre
LILLEVAN (IRL/D) Video
SZILÁRD MEZEI (SRB) Viola
PHIL MINTON (GB) Stimme
GIANCARLO SCHIAFFINI (I) Posaune
MARIAGIULIA SERANTONI (I/F) Tanz
SILKE STRAHL (D/CH) Saxofone
CLARA WEIL (F) Stimme

(Die KünstlerInnen treten an beiden Tagen in wechselnden Formationen auf.)


Freilichtmuseum Klausenhof, Lindenweg 1, 79737 Herrischried
Eintritt: 15€, ermäßigt 10€

Veranstalter:
Förderverein Freilichtmuseum Klausenhof e.V.
unter der Schirmherrschaft der Gemeinde Herrischried

Gefördert durch Musikfonds e.V.

Für Ihre Unterstützung danken wir Dorothée Rothbrust und Rolf Müller.

Kartenreservierung unter: festivalherrischried@gmail.com



Künstler-Biografien

Yasmine Azaiez (Großbritannien)

Yasmine Azaiez (*1988 in England) hat im Alter von 4 Jahren in Großbritannien damit begonnen, Violine zu spielen. Mit 8 Jahren wurde nach einem Wettbewerb an der renommierten britischen "Menuhin School" aufgenommen. Im Alter von 17 Jahre wurde sie mit dem zweiten Preis des bekannten, jährlich stattfindenden Wettbewerbs « Junge Musiker des Jahres » in Sevenoaks, Großbritannien, ausgezeichnet. Die Jury war mit hervorragenden Professoren des Royal College of Music in London besetzt.

Sie verfolgte ihre Ausbildung bis 2008 an der Yehudi Menuhin School und spielte in zahlreichen Konzerte, die von der Schule aufgeführt wurden. Im Alter von 18 Jahren wird Yasmine am Konservatorium von New England in Boston, USA, aufgenommen. 2010 verleiht ihr der Dekan des Konservatoriums den Titel "Excellence Honor Student”. Im Juni 2010 wird sie unter den neun weltweiten Finalisten des Wettbewerbs « Junge Violonisten der Welt » in Sydney, Australien, ausgewählt.

Mit dem spanischen Pianisten Agusti Fernandez hat sie 2016 die CD „Revelation” veröffentlicht. Yasmine lebt seit kurzem in Los Angeles und und ist dort als Solistin in verschiedenen Musikbereichen und Szenen engagiert. Ihr musikalischer Stil ist eine multikulturelle Mischung aus Jazz, Klassik und orientalischer Musik.

Patrick Crossland (USA)

Der Posaunist Patrick Crossland (*1974 in Jackson, Mississippi) ist im Süden Louisianas aufgewachsen und begann im Alter von 10 Jahren, Posaune zu spielen. Er studierte an der University of Southern Mississippi, der Manhattan School of Music (MM), dem Royal College of Music, der University of Minnesota (DMA) und der Staatlichen Hochschule für Musik - Trossingen.

Patrick Crossland arbeitete mit namhaften Dirigenten wie Pierre Boulez, Daniele Gatti und Lorin Maazel zusammen und trat mit Orchestern und Ensembles wie dem Baltimore Symphony Orchestra, der New York City Opera, der MusikFabrik, SurPlus, L'Art Pour L'Art, Linea und dem Kammerensemble Neue Musik Berlin auf.

Als Solist trat er beim "Festival Dancing In Your Head" des Walker Art Center, beim American Trombone Workshop, bei den Internationalen Ferienkursen für Neue Musik, Darmstadt und beim "Utopia Jetzt! Festival auf, wo er u.a. sein gefeiertes Multimedia-Rezital "V for Grock" aufführte.Neben seiner Tätigkeit als Solist und Kammermusiker ist Crossland ein geschätzter Improvisator, der mit einer Vielzahl von Musikern und Tänzern arbeitet. Herauszuheben ist sein Zusammentreffen mit Günter Christmann, der für ihn zu den wichtigsten Vertretern im Bereich der Improvisation zählt. Er ist Mitglied des Composers Slide Quartet und des Ensemble Laboratorium und lebt in Columbia, Maryland wo er an der University of Maryland Baltimore County unterrichtet.

http://www.patrickcrossland.com

Camille Emaille (Frankreich)

Camille Emaille (*1993 in Nizza) studierte Schlagzeug in Basel bei Christian Dierstein mit dem Schwerpunkt Neue Musik sowie Improvisation bei Fred Frith (Bachelor 2018). 2016 war sie Gaststudentin am Mills College (USA) und für Studien bei William Winant, Fred Frith und Roscoe Mitchell und nahm an Meisterklassen von LeQuan Ninh, John Butcher, Benat Achiary, Gunter Baby Sommer und Zeena Parkins teil. Im Folgejahr veröffentlichte sie ihr erstes Soloalbum. Sie sieht Musik als Teil des täglichen Lebens und Improvisation bedeutet für sie, den Fluss Alles bereits Vorhandenden zu empfinden.

Sie spielt im Duo mit dem amerikanischem Saxofonist Tom Weeks, im Projekt Oxke Kixu und in ESCARGOT, einem Quintett mit Timothèe Quost , XavieèreFertin, Louis Frères, Tom Malmendier.

Beim Internationalen Festivals Manchester, 2018, war sie an der Uraufführung von Heiner Goebbels „ Alles was passierte und passieren würde“ beteiligt. Weiter spielte sie Konzerte mit Peter Brötzmann, Fritz Hauser, Hans Koch, William Winant, Dieb 13, Fred Frith und Le Quan Ninh. Sie hat eine Affinität zur persischen und Musik des mittleren Ostens und studiert Tombak bei Pedram Khavarzami sowie Tabla mit Sankar Chowdhury.

https://camilleemaille.com

Edivaldo Ernesto (Mozambik)

Edivaldo Ernesto ist ein aus Maputo, Mosambik stammender Tänzer, der seit etwa 20 Jahren die internationale Tanzszene mit seinen improvisatorischen und kollaborativen Ideen bereichert. Noch in der Heimat studierte Edivaldo Ernesto traditionellen mosambikanischen Tanz und ergänzte sein Bewegungsspektrum um den zeitgenössischen Tanz.

Seit 2008 ist er Mitglied von Sasha Waltz & Guests, die mit dem Projekt »Dialoge Roma 2020 - Terra Sacra« beim Romaeuropa Festival im letzten Sommer ihr erstes Gastspiel seit dem ersten Lockdown - und darin eingebettet »I can't breathe« - präsentierten. Compagnie-unabhängig arbeitete er mit Tänzer*innen wie David Zambrano, Judith Sánchez Ruíz, Robert Hilton oder Mat Voorter zusammen und profilierte sich zudem als Choreograf und Lehrer. 2020 erhielt Edivaldo Ernesto die Auszeichnung als bester Tänzer beim italienischen Danza&Danza Awards.

Alexander Frangenheim (Deutschland)

Alexander Frangenheim (*1959 in Wuppertal) studierte zunächst Bildhauerei, und dann klassischen Kontrabass bei Reinald Schwarz und für eine kurze Zeit bei Wolfgang Güttler. Seit 1988 spielte er mit zahlreichen Musikern der internationalen Improvisationsszene und entwickelte Mitte der 1990er Jahre während längerer Aufenthalte in London zahlreiche Kooperationen mit den englischen Musikern, u.a. mit Chris Burn, Roger Turner, John Russell, Phil Durant und John Butcher, aber auch mit den deutschen Musikern Axel Dörner und Thomas Lehn.

Er war Mitglied im Ensemble Zeitkratzer und spielte kontinuierlich in Christmanns VARIO-Formationen und multimedialen con moto-Ensemblen. Von 1995 bis 2010 war ihm die musikalische Auseinandersetzung mit Tanz wichtiges Arbeitsgebiet (Auftritte u.a. mit Nigel Charnock, David Zambrano, Fine Kwiatkowski, Julyen Hamilton, Jose Luis Sultan und Vera Mantero). Von1992 bis 2003 organisierte er das Festival „concepts of doing- Interaktion Tanz Musik“ in Stuttgart, das er seit 2012 in Berlin als “concepts of doing - Festival Zeitgenössische Musik” fortsetzt. Er komponierte die Musik für die Experimental-Filme “Lupinen löschen”, (Premiere bei der Berlinale 2007 im Forum Expanded), sowie “EZB 2011-2012”, der 2015 für den Preis der Deutschen Filmkritik /Experimentalfilm nominiert wurde (Filmemacherin für beide Filme: Sabine Schöbel). Mit studioboerne45 hat er einen wichtigen Produktionsort und Aufnahmestudio für die freie Szene in Berlin geschaffen.

Seine Musik ist auf 40 CDs dokumentiert. Neben zwei Solo-CDs wurden in den letzten Jahren u.a. veröffentlicht: “light air gets dark” mit Roger Turner und Isabelle Duthoit, “sugar is a necessary fluid” mit dem jungen schwedischen Gitarristen Niklas Fite, sowie Anfang 2019 ”Frost Burning” mit den berliner Musikern Biliana Voutchkova und Antonis Anissegos. Ende 1919 erscheint die CD “Vario 34-3” zusammen mit Günter Christmann, Mats Gustafsson, Thomas Lehn und Paul Lovens. Er lebt in Berlin und Herrischried im Südschwarzwald.

http://frangenheim.de/

Nina Garcia (Frankreich)

Nina Garcia (*1990) ist eine aus Paris stammende Gitarristin. 2015 fing sie mit ihrem experimentellen Soloprojekten zwischen improvisierter und Noise Music an. Mit minimalistischem Setting fokussiert sie sich ganz auf die Erforschung des Instruments.

Ihre erste LP wurde 2018 veröffentlicht bei No Lagos Musique and Doubtful Sounds. Sie ist sehr aktiv in der Szene und hat Konzerte und Festivals u.a. in London, Kopenhagen, Oslo, Wien, Amsterdam sowie an zahlreichen Orten in Frankreich gespielt. Sie spielt mit der Band Mamiedaragon, im Duett mit Maria Bertel (Selvhenter, Ymers Pizza) und mit dem Drummer Augustin Bette (Where is M.R?). In ihrem Solo Projekt „Mariachi“ lässt sie Feedbacks, Cracklings, Short Circuits, Obertöne und grindings noises, zu einem fast perfekten Akkord kulminieren. Kurse für Improvisation an den Musikhochschulen in Linz, Stuttgart, Luzern, Heidelberg, Weimar, Ekaterinenburg, Bischkek, Havanna, Santiago di Cuba, am Conservatoire de Paris-Boulogne Billancourt, sowie am „Creative Music Festival“ in Kobe.

Lillevan (Irland)

Lillevan ist Animations-, Video- und Medienkünstler. Er ist Gründungsmitglied der audiovisuellen Gruppe ,Rechenzentrum' (1997-2008),die weltweit in Clubs und bei Gross-Events tourte. Parallel zu seiner Arbeit bei Rechenzentrum hat er mit Künstlern vieler Genres zusammengearbeitet. Von Oper bis zur Installation, vom minimalen, elektronischen Experiment bis hin zu Tanz und klassischer Musik: Lillevan hatte Auftritte auf der ganzen Welt und war auf allen maßgeblichen Medienfestivals vertreten. Mit dem amerikanischen Komponisten und Elektronik Pionier Morton Subotnick war er eingeladen, ein grosses Projekt für die Olympiade in Tokio zu entwerfen, was nach 3 Jahren Vorarbeit aufgrund der Pandemie dann nicht stattfinden konnte.

Lillevan studierte Politik, Film und Filmtheorie, schrieb Drehbücher, und war sehr aktiv in der Film-und Animationsfilmszene der 80er / 90er. Er erschuf eine neue Techniken und Ausdrucksformen, um die Musikalität der Bilder, vom vormals begleitenden, zum eigenständigen, vollgültigen Medium werden zu lassen. Alles vorher Gültige wagt er zu hinterfragen, neu zu werten. „Ich gehe lieber das Risiko ein, mit einem Live Experiment zu scheitern, als gut zu performen mit einem erfolgreichen, bekannten Konzept. Improvisieren ist ein bestimmendes, entschiedenes Konzept. Mit Olga Neuwirth produzierte er die DVD „Kloing“.

https://www.lillevan.com

Szilard Mezei (Serbien)

Szilard Mezei ist Komponist, Bratscher und Improvisator. Er wurde 1974 in Senta, Serbien (damalsJugoslawien) geboren und gehört der ungarischen Minderheit in der multiethnischen RegionVojvodina an. Mezei absolvierte sein Violinstudium in Senta und Subotica und studierte vier Jahrelang Komposition an der Musikhochschule in Belgrad bei Prof. Dr. h.c. Zoran Eric.

Das von ihm gegründete Orchester spielt seine eigenen Kompositionen zeitgenössischerimprovisierter Musik. Als Komponist, ist er daran interessiert, die Beziehung zwischenImprovisation und Komposition zu erforschen (ähnlich wie Witold Lutoslawskis aleatorische undAnthony Braxtons kreative Musikmethoden), wobei er auch Elemente des Jazz und derauthentischen Volksmusik einbezieht. Er hat mehr als 50 CD- und LPs seiner Musik beiinternationalen Labels in Europa, Kanada und den USA veröffentlicht und mehr als 500Kompositionen für verschiedene Ensembles geschrieben.

Er ist auch im Theater tätig und machte Musik für fast 60 Theaterstücke. Seine Kompositionenerhielten neben zahlreichen Auszeichnungen zweimal den wichtigsten Theaterpreis "Sterija".Seine Schriften über Musik wurden in vielen Zeitschriften im ehemaligen Jugoslawien und inUngarn veröffentlicht.

www.szilardmezei.net

Phil Minton (Großbritannien)

Phil Minton (*1940) stammt aus Torquay, Grossbritannien. Minton ist der vielleicht berühmteste Stimmkünstler der Freien Improvisation. Er begann als Trompeter und Sänger in britischen Jazzensembles, wie dem Mike Westbrook Orchestra. Ab Mitte der 1970er-Jahre hat er in einer Reihe von Solokonzerten sein radikal erweitertes Vokabular entwickelt, mit schrillen Höhen und grummelnden Tiefen, ins Cartoonhafte gehend und ins Skatologische, und alles im schnellen Wechsel.

Oft bringt Phil Minton auch literarische Texte, etwa von James Joyce, in seine Musik ein und formt so eine Kunst von singulärer Intensität. Mit Veryan Weston, Roger Turner und John Butcher arbeitete er im Quartett, und auch mit den einzelnen Genannten als Duo. Mit vielen anderen Musikern, u.a. Audrey Chen, mit der er in den letzten 10 Jahren weltweit aufgetreten ist. Sein „Feral Choir“, der in Workshops, und bei Konzerten offen für jede/n ist, die singen will, tritt in über zwanzig Ländern auf.

https://www.philminton.co.uk

Giancarlo Schiaffini (Italien)

Giancarlo Schiaffini (*1942 in Rom) ist Komponist, Posaunist und Tuba Spieler. 1965 schloss er zunächst ein Physik-Studium an der Universität von Rom ab. Er ist Autodidakt an seinem Instrument und trat in den 60er Jahren mit seinen eigenen Kompositionen solistisch während der ersten Free-Jazz Konzerte in Italien auf.

1970 nahm er an den Darmstädter Ferienkursen teil und belegte Kurse bei Stockhausen, Ligeti und Globokar. Von 1972 bis 1983 bildete er mit Franco Evangelisti und weiteren die Formation „Gruppo Impovvisazione di Nuova Consonanza“. 1975 gründete er „Gruppo Romano di Ottoni“, mit der er sowohl Renaissance als auch Zeitgenössische Musik spielt. Er ist Mitglied des bekannten, italienischen Instabile Orchestra.

Er hatte weltweit Auftritte bei Jazz Festivals und Festivals Zeitgenössischer Musik. Er war Professor am Conservatorio „G.Rossini“ in Pesaro und hat in vielen Ländern Meisterkurse gegeben. Seine Musik wurde von His BMG, Curci, Edipan und Ricordi veröffentlicht und von vielen Radiosendern in Europa und auf dem amerikanischen Kontinent gespielt. Seine Abhandlungen zur zeitgenössischen Posaunen-Technik, sowie zur Improvisation und ihrer Bedeutung innerhalb der zeitgenössischen Musik sind bei Ricordi und Auditorium Edizioni veröffentlicht.

Seit 1988 arbeitet Schiaffini mit der Sängerin Silvia Schiavoni bei Performances und Mulit-Media Events, deren literarische oder visuelle Ausgangspunkte Werke von Joyce, Gauguin, Ibsen, Boccioni, Ammaniti, Belli und andern waren. Giancarlo Schiaffini hat zusammen mit John Cage, Karole Armitage, Luigi Nono and Giacinto Scelsi Aufführungen gegeben. Diese und weitere Komponisten haben zahlreiche Werke für ihn geschrieben.

http://www.giancarloschiaffini.com

MariaGiulia Serantoni (Italien)

MariaGiulia Serantoni ist eine in Berlin lebende Choreografin und Performerin.
Sie hat ein Postgraduierten-Diplom für Tanz und Theater an der Paolo Grassi School of Drama in Mailand, Italien und wurde 2020-2022 für das Master Exerce am ICI-CCN Montpellier ausgewählt.

2019 gewann ihre Choreographie "Underground Memoirs" den Produktionspreis "Vivo d’Arte" und wurde beim Romaeuropa Festival in Rom uraufgeführt. Ihr Stück „Eutropia“ wurde 2018 für den Preis "Premio Equilibrio" (Rom) nominiert und nachfolgend beim MilanOltre Festival uraufgeführt. Ihre weiteren Choreographien "DIA-Fantasie Ritmiche“, "Short Stories - nothing too intimate“ (Co-Choreographie mit Maria Focaraccio) und "Diagonals and Other Love Stories- work in progress“ wurden bei verschiedenen Festivals aufgeführt.

Seit 2019 arbeitet sie mit der australischen Künstlerin Kate McDowell zusammen. "Eve On Tour- work in progress" wird beim Sydney Fringe Festival 2019 präsentiert. Sie ist Mitbegründerin der Fattoria Vittadini Dance Company, die 2018 den Preis "Hystrio-corpo a corpo“ gewann. MariaGiulia Serantoni hat in Workshops mit Meg Stuart und Jozef Wouters zusammengearbeitet und war von 2014 bis 2018 Mitglied des Kollektivs Laborgras (geleitet von Renate Graziadei und Arthur Stäldi), wo sie auch mit David Hernandez und Keith A. Thompson arbeitete.

https://www.mariagiuliaserantoni.com

Silke Strahl (Deutschland)

Silke Strahl (*1988) in Bad Saulgau. Nach einem Musikpädagogik-Studium an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst Stuttgart studierte sie dort ab 2010 klassisches Saxophon bei Nikola Lutz. Ein Erasmus Aufenthalt führte sie nach Luzern, wo sie den Instrumental-Bachelor und das Masterstudium “Interpretation of contemporary music“ bei Sascha Armbruster und Beat Hofstetter abschloss. Silke ist in verschiedenen Ensembles tätig mit denen sie u.a. zeitgenössische Werke uraufführt oder interdisziplinäre Projekte verwirklicht. Ein weiterer Schwerpunkt ihrer Arbeit ist die freie Improvisation. Hier steht sie unter anderem mit Urban Mäder, Hans-Peter Pfammatter, Linda Vogel oder ihrer festen Besetzung „Nachhall“ auf der Bühne. Mit Léa Legros-Pontal, Bratschistin bildet sie das Duo DUO KLEXS.

https://www.silkestrahl.com

Clara Weil (Frankreich)

Die in Straßburg lebende Sängerin Clara Weil hat einen Master-Abschluss in improvisierter Musik von der Musikhochschule FHNW in Basel und bei Fred Frith und Alfred Zimmerlin studiert. Sie war Mitglied der Gruppe Double Vision (experimentelle improvisierte Musik) und ist Gründungsmitglied der Gruppe Lubenica (Balkan-Fusion-Musik): mehrere Alben zeugen von ihrer Tätigkeit in diesen beiden Gruppen. Außerdem trat sie mit Fred Frith und Ikue Mori im Rahmen von "The Stone Residencies/Fred Frith" in New York auf (künstlerischer Leiter: John Zorn). Seit 2016 ist sie Mitglied der von Jacopo Costa ins Leben gerufenen Gruppe Loomings, die zwischen Rock und zeitgenössischer Musik ihren eigenen experimentellen Weg beschreitet.